Gedichte
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#Lockdown
Liebes Tagebuch, Ich habe mich endlich durchgerungen, den Heimtrainer regelmäßig zu benutzen. Ich denke dabei an viele Filme. Ich bin vom Lifestyle wegen her endlich bei Hollywood angekommen.
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#Lockdown
Liebe Freundin, Blumen kaufe ich gerade im Supermarkt. Hat die Ästhetik von Klopapier. Klopapier ist nützlich. Klopapier war der Hamsterburner im letzten Lockdown. Zusammen mit Hefe und Mehl. In diesem gibt es Klopapier. Dafür keine Eiern mehr beim Bauern. Die Leute schleppen wohl 8 bis 10 Packungen raus. Manchmal stell ich mir vor, wie die…
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Fernlust I
Tut die Ferne mir wirklich weh oder habe ich nicht einfach Lust, allem fern zu sein? Will ich Schmerz und Leid und Grau. Oder Licht und Wind und Sein? Fernlust.
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Nachdenken über Gerechtigkeit
Fragst du ein Kind, wird es dir vielleicht erzählen, dass man Kekse gerecht teilt. Wenn man zwei hat, und zwei Kinder, bekommt jedes einen. Aber was, wenn man zwei Kinder und einen Keks hat? Oder 4 Kekse und 5 Kinder? Oder 2 Kekse und 3 Kinder? Ich meine die ganz harten, krümeligen Kekse, die, die…
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Die dunklen Kammern in deinem Gehirn, die schwarzen Flecken auf deinem Herzen, sie sind da, gut verborgen, und brechen doch auf, unter dem Mond, wenn die Geräusche um dich herum zur Ruhe kommen.
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Gier legt sich wie ein Schleier auf alles, was du tust. Neid macht dich hässlich. Angst tötet alle Farben in dir. Zur Hölle mit den Tugenden und Regeln um der Regeln willen. Sei einfach Liebe.
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Die Welt hat alle Facetten. Sie alle dürfen beleuchtet werden. Deshalb wird es nicht nur Schönes geben. Kehre um, Wanderer, wenn du nur Lächeln und Honig willst. Diese Frucht ist auch bitter. Aber sie ist vor allem bunt und alle Farben Teil von hier.
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Liebe
Wie schön ist der Gedanke, wenn du gehst, Liebe, dich zu bitten, die Tür offen zu lassen. Auch wenn ich gerade nicht atmen kann, auch wenn ich zum Umfallen traurig bin, auch wenn ich nie wieder lieben will, weil es so wehtut. Tür, bleib offen. Für den Rest meines Lebens. Und du, Liebe, sei willkommen,…
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Ich habe vielleicht nicht ständig einen langen Atem. Aber ich habe immer das Feuer des Moments, den Stum des Herzens und die Sehnsucht nach allem-
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Lockdownlyrik (2)
Ein Zimmer. Wecker 6.05 Uhr. Meditieren, aufstehen, Kaffee, Frühstück. „Bist du müde?“ Dusche. Vorher vielleicht Sport oder raus, walken. Dann mit Sicherheit Dusche. Dann Zimmer. Umziehen. Küche, Tee. Ein Zimmer. Arbeiten. Küche, Tee, Bad. Ein Zimmer. Küche. Mittag. 30 Minuten freier Himmel. Zurück in ein Zimmer. Bad. Küche, Tee. Ein Zimmer. Küche. Feierabend. „Was essen…