poetry

  • Fernlust bei der KHB Buchmesse

    Meine Fernlust durfte zur Artist Book Fair der KHBstudios reisen. Es war ein wunderbarer Raum voll guter Gespräche mit Künstler:innen und Kunstinteressierten. Und die Fernlust war in großartiger Gesellschaft. Aus Kerstin Hofs Manifest „schreiben als Kunst“, mit der ich einen Programmpunkt gestalten durfte, hat mich die 9 besonders bewegt: 9// für ein schreiben das weiß,…

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  • Fernlust fertig

    Ich bin fertig mit der Fernlust, zumindest mit dem Buch. Es hat wunderschöne Illustrationen von Ina Gabler bekommen und Jasmin hat mal wieder das beste Lektorat der Welt gemacht (ihre Kommentare sind definitiv immer mein Höhepunkt im Produktionsprozess und ich würde nur alleine schon Bücher machen, um ihre Anmerkungen feiern zu können. Vielleicht mache ich…

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  • Sonntagslyrik

    Ich durfte einen Beitrag zur Sonntagslyrik bei movingdrafts leisten, hier ist er zu finden, es geht um Freiheit: https://movingdrafts.com/2025/01/27/sonntagslyrik-lasst-du-dir-raum/.

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    An dich denken. Und dann eine halbe Stunde nicht. Nun bist du ein Signal, deine Nachricht, du hast an mich gedacht. Deine Stimme geht mir eine Stunde nicht aus dem Kopf. Wie warm sie klingt. Wie gut sie sich anfühlt. Wie nah du bist und dass ich dir nah sein darf. Ein kleines Wunder. Selbst…

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    Wir sehen uns nicht jeden Tag. Aber du bist da. Deine Stimme heute Morgen. Sprachnachricht. So warm. Ein Lachen darin und alles, was du fühlst: so nah. Und wie du sagst, dass du dich über meine Nachricht gefreut hast, meine Stimme am Morgen, ich bei dir und du bei mir. Wir zusammen.

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    Ich träume mich mit dir auf eine Sommerwiese. Nur wir. Zeit. Und das Gänseblümchen wiegt sich glücklich. Wir müssen es nicht rupfen, wir wissen auch so, wer wen liebt.

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    Wenn du für mich eine Farbe wärst, dann wärst du blau und orangegolden, das Licht der Dämmerung, wenn der Tag zur Ruhe kommt. Oder du wärst der schwarze Sand, der vor blauem Himmel an einem exotischen Strand strahlt. Oder du wärst das helle Grün im Frühling. Ganz frisch und leicht. Vielleicht wärst du aber auch…

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    Bist du ein Berg, den ich erklimme, oder doch mein Fels in der Brandung? Oder bist du mein Berg in der Brandung, auf den ich steige, für immer bleibe & fest – Ach. Egal. Ich mag deine Schulter & will mich an sie gelehnt mit nichts mehr beschäftigen, keine Fragen mehr im Kopf & im…

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    Beim Einschlafen habe ich versucht wach zu bleiben, weil ich dich neben mir atmen sehen wollte. Doch ich bin in deinen Armen versunken. Beim Aufwachen wollte ich die Erste sein, weil ich die Träume unter deinen Lidern noch zucken sehen und wissen wollte, wie du bei des Morgens erstem Blick aussiehst. Doch dein Lächeln hat…

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    Deine Farben tragen mich durch das Grau, küssen mich wach, wenn ich nicht mehr sehen kann, sind Arme, die mich nicht tragen, denn ich will nicht getragen werden, aber gehalten. Du hältst mich, mit deinem Atem, der die Nacht belebt, mit deinen Lippen, die den Frost schmelzen.

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