Gedichte
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Lockdownlyrik (1)
Wir halten den Atem an, miteinander isoliert, entfernt allein. Kein Alltag mehr oder noch nicht wieder. Wir reden noch von Normal und dass es zurückkommt. Aber immer öfter der Verdacht, dass wir davon nur träumen. Wir hoffen viel und seufzen zwischen den Sätzen, versuchen Freude und Optimismus, finden kleine Nischen und doch hängt eine Wolke…
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Früher hab ich mir das Erwachsensein irgendwie weniger müde vorgestellt.
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Du hast mich gefragt, was ich dich schon immer fragen wollte und plötzlich kann ich an nichts anderes denken als Wie wohl deine Lippen schmecken. Aber unsere Freundschaft ist mir zu wichtig. Ich lächle also nur.
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Deine Monsters.
Die Monster unter deinem Bett leben jetzt in deinem Kopf. Klopfen bei der Vergangenheit an. Hei, na? Aber die will nicht flirten, nicht reden,nicht mal mehr sein. Nur Aufmerksamkeit. Deine Vergangenheit ist eine Diva.
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unbenannt.
Ich habe vielleicht nichtimmer einen langenAtem.Aber ich habe immerdas Feuer des Moments,den Sturm des Herzensund die Sehnsucht nach Allem.
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unbenannt.
Ich wollte nie funktionieren.Bis ich es nicht mehr konnte.Und jetzt frage ich mich,wann ich endlich wieder funktioniere.
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Heimat
Zuhause, Platz zur Rückkehr, Ausgangspunkt für alle Abenteuer. Hier liebe und lebe ich, es ist, was gerade wichtig ist, was dran ist. Zuhause, mein Pol, mein Nest als Schutz vor und nach dem Sturm. Zuhause, du und die Herzen in meiner Nähe. Zuhause, der Bäcker um die Ecke, das vertraute Guten Tag und Lächeln, das…
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Wenn ich Menschen nicht mag
Wenn Menschen, die ich kenne, auf der Straße wegschauen, weil sie gerade keine Lust haben, mich zu grüßen … Wenn Menschen, die ich kenne, mich ignorieren, weil ich gerade nicht nützlich bin … Wenn zu offensichtlich ist, dass man gerade nur mit mir spricht, weil ich nützlich bin … Wenn ein einzelner Mensch nichts zählt…