.

und als wir uns trafen
ein, zwei leben her bestimmt
damals, im sturm


nichts erinnert mehr
die rollenden wellen
das kalte eigengewicht der luft

dein blick aber
verfolgt mich über die zeit
wir verbleiben im unendlichen.


*


i like the idea
we have met in a past life
under summer skies, heavy snow

yet, nothing reminds me
but the rolling waves
the heavy evening air


life, a desolate beach in
december. our time
is measured against eternity.

(Gastbeitrag von Michael Held, den ich auf Twitter und Instagram treffen durfte: 
@barcelonalien.)

.

Ich habe vielleicht
nicht ständig
einen langen Atem.

Aber ich habe immer
das Feuer des 
Moments,
den Stum des Herzens
und die Sehnsucht
nach allem-

Hadern mit sich selbst VII

Gestrandet im 
Scherbenbruch meiner 
selbst.
Keine Hand als Ausweg.
Nur Angst, durch die
ich muss.
Wenn ich auf der anderen
Seite bin, will ich nur
vergessen und schaffe im
Verdrängen eine
schlechtere
Zukunft.

Hadern mit sich selbst VI

Wenn ich hadere,
Glaube ich nicht,
Und träume ich nicht und
Hoffe nicht mal.

Wenn ich hadere,
Zermürbe ich und
Zermahle alles
Was gut sein könnte und mache den Konjunktiv
unerfüllbar.

Wenn ich hadere
Raube ich meine Zukunft und male sie Schwarz.
Aber nicht das chice Schwarz.
Sondern das graue.

Hadern mit sich selbst III

Loslassen.
Aber es gibt zu viel Vergangenheit.
Gehen lassen.
Aber es sitzt zu fest.
Nachspüren,
Festhaken.
Loslassen.
Gehen.
Gehen lassen.
VOR & Zurück.
Immer wieder.
Dann müde.
Ein Genug &
Ein Vergessen.

heute

Sag nicht,
jeder hat Glück
im Leben.
Ich kann es gerade
nicht fühlen.
Sag nicht,
du musst positiv
bleiben.
Ich will es gerade
einfach nicht.
Morgen vielleicht
wieder,
heute lebt nur
das Aber nein.
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