Lockdownlyrik (1)

Wir halten den Atem an,
miteinander isoliert,
entfernt allein.
Kein Alltag mehr
oder
noch nicht wieder.
Wir reden noch von Normal
und dass es zurückkommt.
Aber immer öfter der Verdacht,
dass wir davon nur träumen.
Wir hoffen viel und
seufzen zwischen den Sätzen,
versuchen Freude und
Optimismus,
finden kleine Nischen
und doch hängt eine 
Wolke über uns,
die manchmal ausbricht und
uns in Verzweiflung
badet.

Die kleinen Dinge werden
größer,
die Gespräche, die 
wir noch führen dürfen,
die Blumen des Frühlings,
	egal wie klein.
Sonnenstrahlen.

Nichts ist 
mehr gesetzt.

Wir wandeln uns und
gestehen es uns noch
nicht ein.

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