Mehr davon.

Es gibt Dinge, die klingen nach einer überschaubaren Aufgabe. Einen Newsletter einrichten zum Beispiel. Man braucht ein Formular. Ein paar Mails. Eine Seite, auf der man sich anmelden kann. Fertig.

Hahahaha.

Ich weiß inzwischen Dinge über DKIM, DNS-Einträge, Double-Opt-ins und Abmeldeseiten, die ich nie wissen wollte. Ich habe darüber nachgedacht, was passieren soll, wenn jemand seine E-Mail-Adresse falsch eingibt. Oder schon angemeldet ist. Oder sich wieder abmelden möchte. Ich habe Links getestet, Seiten gebaut, Texte hin- und hergeschoben und irgendwann sehr ernsthaft auf ein fehlendes Leerzeichen gestarrt. Aber jetzt ist er da.

Post von mir. Mein Newsletter.

Und das fühlt sich überraschend gut an. Vielleicht auch deshalb, weil ich in den letzten Monaten sehr viel an Dingen gearbeitet habe, die auf eine merkwürdige Art nie fertig werden.

Bücher zum Beispiel.

Man schreibt sie. Überarbeitet sie. Setzt sie. Liest sie noch einmal. Bestellt einen Probedruck. Findet natürlich noch etwas. Ändert es. Bestellt wieder einen Probedruck.

Bücher werden nicht fertig. Irgendwann muss man ihnen vermutlich sagen, dass sie jetzt alleine klarkommen müssen.

Ein Newsletterformular dagegen kann man irgendwann anklicken und feststellen:

Es funktioniert.

Herrlich.

Und vielleicht passt es ganz gut, dass ausgerechnet jetzt noch ein kleiner neuer Ausgang aus dieser Website entstanden ist. Denn hier kommt gerade einiges in Bewegung.

Danach ist fast fertig. Ein paar weitere Bücher stehen schon in der Pipeline. Und auch einige meiner älteren Texte werden wiederkommen – neu aufgelegt, neu zusammengesetzt, aber immer noch Teil derselben Geschichte.

Das fühlt sich für mich ein bisschen an wie ein Verbindungsstück zwischen damals und jetzt.

Manche von euch kennen meine Texte schon lange. Dann war es eine ganze Weile ziemlich still. Nicht unbedingt in meinem Kopf, aber zumindest hier draußen. Und jetzt rollt der Stein wieder los.

Nicht mit großem Knall. Eher mit Büchern, die langsam fertig werden. Mit neuen Geschichten. Mit alten Texten, die wieder auftauchen. Mit diesem Blog. Und jetzt eben auch mit Post von mir.

Dort möchte ich ab und zu erzählen, woran ich gerade arbeite, was unterwegs passiert und was vielleicht keinen eigenen Blogbeitrag braucht, aber trotzdem erzählt werden will.

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Es wird in nächster Zeit einiges zu erzählen geben. Zum Beispiel, warum diese Seite jetzt meinen Namen trägt und trotzdem Mangosorbet bleibt. Und warum ich glaube, dass ich es mir nicht mehr leisten kann, schüchtern zu sein.

Aber das sind Geschichten für ein anderes Mal.

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