Ich durfte einen Beitrag zur Sonntagslyrik bei movingdrafts leisten, hier ist er zu finden, es geht um Freiheit: https://movingdrafts.com/2025/01/27/sonntagslyrik-lasst-du-dir-raum/.

Wortkunst
Ich durfte einen Beitrag zur Sonntagslyrik bei movingdrafts leisten, hier ist er zu finden, es geht um Freiheit: https://movingdrafts.com/2025/01/27/sonntagslyrik-lasst-du-dir-raum/.
Ausnahmsweise ist ein Parallelprotokoll online zu finden, das von Silvester, an dem ich auch mitgeschrieben habe. Lies unbedingt rein, es ist ein wirklich spannendes Projekt, an dem ich mich seit ein paar Monaten beteiligen darf:
Gleich hinter den Häuserecken, dem schmiedeeisernen Tor, hinter den Fenstern der Buchhandlung, Souterrain, dann links. Durch die endlose Steppe, Birkensummen. Wo die riesigen Mondrakten schlafen, rostend, halb verfallen. Hinter diesem Baum ein Kuss, dort vergruben wir uns, ineinander, im Sommerlicht. Fasane stieben auf, wir satteln die Räder, nach Norden. Als der Sommer demontiert wird, die Kulisse abgebaut, jemand trägt ein Bündel Sonnenlicht fort, färbt das Meer sich grau. Eine Segelyacht stehlen, Leinen los. Auf Höhe Bornholm treffen wir John von Düffel, im Wasser, gestreifte Badekappe, kurzer Dialog vom Deck herab, er schwimmt heute noch nach Helsinki. Abends entzünden wir ein Lagerfeuer und dann, aneinander, uns. Am Nordkap sammeln wir die Mitternachtssonne ein. In Flaschen abgefüllt, nach ganz Europa, Direktvertrieb. Du blickst Horizonte. Ein Schweigen schleicht sich ein. Abends sinken wir in traumlosen Schlaf. Draußen die Brandung, als wäre noch etwas ungesagt, die schwarzen Wasser reichen bis in die Nacht. (Gastbeitrag von Michael Held, den ich auf Twitter und Instagram treffen durfte: @barcelonalien.)
und du spürst heiße sommerluft das sonnenlicht tanzt im seenspiegel deiner haut am abend gehen wir auf reisen den linien entlang finden unterschlupf unerwartet, für die erste kühle nacht und kommt der winter verkriechen wir uns ins unterholz warm, unauffindbar ineinander. (Gastbeitrag von Michael Held, den ich auf Twitter und Instagram treffen durfte: @barcelonalien.)
und als wir uns trafen ein, zwei leben her bestimmt damals, im sturm nichts erinnert mehr die rollenden wellen das kalte eigengewicht der luft dein blick aber verfolgt mich über die zeit wir verbleiben im unendlichen. * i like the idea we have met in a past life under summer skies, heavy snow yet, nothing reminds me but the rolling waves the heavy evening air life, a desolate beach in december. our time is measured against eternity. (Gastbeitrag von Michael Held, den ich auf Twitter und Instagram treffen durfte: @barcelonalien.)